Investmentmarkt Düsseldorf | 2. Quartal 2026
Der Düsseldorfer Investmentmarkt zeigte sich im ersten Halbjahr 2026 deutlich belebt. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 1.000 Mio. Euro wurde der Vorjahreswert von 245 Mio. Euro um 308 % übertroffen. Allein im zweiten Quartal wurden 464 Mio. Euro umgesetzt, nach 74 Mio. Euro im Vorjahresquartal, ein Plus von 531 %, im ersten Quartal waren es 536 Mio. Euro nach 192 Mio. Euro, ein Plus von 179 %.
Auffällig ist die starke Konzentration des Kapitals auf den Teilmarkt Königsallee/Bankenviertel, der mit 356 Mio. Euro einen Anteil von 36 % am Gesamtvolumen erreichte, nach 15 % im Vorjahreszeitraum. Getragen wurde das Ergebnis maßgeblich von einzelnen großvolumigen Abschlüssen, während Forward Deals im Berichtszeitraum erneut keine nennenswerte Rolle spielten. Für das Gesamtjahr 2026 wird ein Transaktionsvolumen von rund 1,6 Mrd. Euro erwartet, das starke Halbjahresergebnis bildet dafür eine solide Ausgangsbasis für die zweite Jahreshälfte.
Entwicklung Transaktionsvolumen und Renditen
Das Transaktionsvolumen entwickelte sich im ersten Halbjahr 2026 dynamisch, von 536 Mio. Euro im ersten auf 464 Mio. Euro im zweiten Quartal, in Summe 1.000 Mio. Euro nach 245 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, ein deutliches Plus von 308 %. Im Quartalsvergleich zum Vorjahr ergibt sich für Q1 ein Plus von 179 % und für Q2 ein Plus von 531 %. Getragen wurde diese Entwicklung von wenigen, dafür aber großvolumigen Einzelabschlüssen, während großvolumige Portfoliotransaktionen im Berichtszeitraum keine nennenswerte Rolle spielten.
Die Netto-Spitzenrenditen zeigten sich im ersten Halbjahr über weite Teile stabil, für Büro lag sie unverändert bei 4,50 %, für Geschäftshäuser ebenfalls unverändert bei 4,40 %. Bei Logistikimmobilien kam es hingegen zu einer spürbaren Renditekompression um 20 Basispunkte, von 4,60 % auf 4,40 %, ein deutliches Signal für das anhaltend hohe Investoreninteresse an diesem Nutzungssegment im aktuellen Marktumfeld.
Top 3 Käufer-/Verkäufergruppen
Käuferseitig dominieren Versorgungswerke/Pensionskassen mit einem Anteil von 29 % am Transaktionsvolumen (288 Mio. Euro), gefolgt von offenen Immobilien-Spezialfonds mit 23 % (230 Mio. Euro) und börsennotierten Immobilieninvestment-AGs/REITs mit 20 % (197 Mio. Euro).
Auf der Verkäuferseite prägen Projektentwickler mit 41 % (413 Mio. Euro) klar das Marktgeschehen, vor börsennotierten Immobilieninvestment-AGs/REITs mit 27 % (272 Mio. Euro) und nicht-börsennotierten Immobiliengesellschaften mit 23 % (230 Mio. Euro).
Transaktionsart und Kapital Herkunft
Das Marktgeschehen wurde im ersten Halbjahr 2026 nahezu vollständig durch Einzeltransaktionen geprägt, auf die das gesamte erfasste Volumen entfiel.
Portfoliotransaktionen trugen mit rund 20 % zum Gesamtvolumen bei, Forward Deals spielten hingegen keine Rolle, was die weiterhin verhaltene Projektentwicklungsaktivität im aktuellen Zins- und Kostenumfeld widerspiegelt.
Bei der Kapitalherkunft dominierte im ersten Halbjahr 2026 auf Käuferseite klar nationales Kapital, ausländisches Kapital steuerte rund 20 % zum Volumen bei.

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